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Besuch vom lieben Nikolaus

Besuch vom lieben NikolausNIKOLAUS – Wolfgang Kimmig-Liebe ist der offiziell anerkannte und von Papst Benedikt XVI. gesegnete Nachfolger des Heiligen Nikolaus. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht im Nikolaus-Gewand Gutes zu tun und für andere Menschen da zu sein. Und das nicht nur am 6. Dezember. Wegen seines sozialen Engagements wurde er zum Ehrenbürger der türkischen Stadt Myra ernannt, der Heimatstadt des historischen Nikolaus. Seine Mission führt ihn in Kindergärten, Schulen, Seniorenheime, Krankenhäuser und Hospize sowie zu Unternehmen. Und natürlich auf Weihnachtsmärkte.

Am 07. Dezember 2018 besuchte uns der Nikolaus am Abend, nach einem langen Tagesprogramm, dass ihn durch viele Kölner Einrichtungen führte. Unsere Stützlehrerin Gisela Hensen-Daun berichtet von der beeindruckenden Begegunng:

Damals Bischof von Smyrna, bewirkte er, dass Menschen ihre Hungersnot überwanden und Hoffnung schöpften, weiter zu leben, obwohl die Lebensumstände dagegen sprachen.

Nikolaus ist noch immer lebendig. Heute Abend, am 07.12.2018, war ihm kein Weg zu weit, auch nach Köln zu kommen.
Er nahm sich die Zeit, im Katholischen Jugendwohnheim Bernhard Letterhaus in Köln-Poll den Bewohner/innen und dem Team seine Geschichte zu erzählen:
von seinen Reisen in viele Länder und zu vielen Menschen, die im Leben ein schwieriges Los haben.
Dazu gehören Konfliktregionen, Kriegsgebiete, um Menschen an möglichst vielen Orten zu erreichen und ihnen persönlich ans Herz zu legen und sie aufzufordern, den Mut zu fassen, sich gegen den Strom zu bewegen und verfeindeten Menschen den Frieden nahezulegen, den Glauben an machbare Lösungen zu vermitteln, zu stärken, eigene Bedürfnisse nach Konsumgütern nicht als das Wesentliche zu sehen, sondern sich selber gegenüber wachsam zu werden.

So rief er die jungen Menschen dazu auf, Bildungschancen wahrzunehmen, einen Beruf zu lernen und somit dafür zu sorgen, dass auch Zeitgeschenke für andere Menschen möglich sind. Er ermunterte alle dazu, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese konsequent zu vertreten.

Sankt Nikolaus trug sein bischöfliches Gewand in dem Sinne, sich nicht nur christlichen Religionen zugehörig zu fühlen.
Er erzählte beispielsweise von seiner Begegnung mit Muslimen, betonte, dass er sich mit den heiligen Schriften auskenne und den Dialog zwischen Menschen verschiedener Glaubenswelten wichtig findet, um sich verstehen zu lernen. So hob er als positive Seite hervor, dass die Familie oft wertschätzender gelebt werde.

Die Erde gelte es als Lebensort zu schützen und zu bewahren. Alle könnten dazu beitragen, indem sie die Liebe und den Frieden an erste Stelle setzten und nicht bewusst oder unbewusst für die Zerstörung der Erde und der Schöpfung sorgten.

Nach Gesprächen mit Heimleiter Stefan Müller, mit jungen Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen verabschiedeten sich alle voneinander.
Dieser Besuch hinterlässt zweifelsfrei Spuren, da viele auf ihren Plätzen blieben und versicherten, dass sie in Ruhe über die mahnenden Worte und Impulse nachdenken werden.
Nun geht es darum, das Gehörte tatkräftig umzusetzen und Licht ins eigene Leben und das Leben unserer Mitmenschen zu bringen.

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